Potenzmittel – das Ende des Tabus „Erektile Dysfunktion“

Lange Zeit war die erektile Dysfunktion mit einem absoluten Tabu belegt. Das ideale Männerbild untersagte eine offene Beschäftigung mit dem Thema. Dieses war geprägt von der Vorstellung, dass ein Mann immer bereit und potent sein muss, vor allem auf dem sexuellen Gebiet. Ein richtiger Mann musste jederzeit in der Lage sein, seine Partnerin zu befriedigen, sonst galt er nicht als richtiger Mann, so die Überzeugung. Zwar standen seit unzähligen Generationen Mittel zur Verfügung, um die erektile Dysfunktion zu behandeln, doch die Präparate, die aus Flora und Fauna stammten, wiesen in seltenen Fällen eine hohe Bioverfügbarkeit auf und wirkten oftmals sehr unzuverlässig. Der Mann konnte sich also nicht mehr als vollwertiger Mann fühlen, wenn im Bett nichts mehr lief und litt unter einem stark beschädigten Selbstbild. Die erektile Dysfunktion und der Bereich der Potenzmittel wurden daher mit einem undurchdringlichen Tabu belegt.

Der Durchbruch

Das Tabu wurde im Laufe der vergangenen Jahre etwas abgeschwächt. Der Grund ist, dass die Pharmaindustrie Präparate entwickeln konnte, die überall verfügbar waren und die sich hervorragend zur Behandlung der erektilen Dysfunktion eigneten, da sie die Qualität der althergebrachten Arzneimittel weit in den Schatten stellten. Der Durchbruch gelang unbeabsichtigt in den 1990er Jahren. Das Unternehmen Pfizer führte Studien mit Männern durch, die an Angina Pectoris und Bluthochdruck litten. Pfizer hoffte, mit dem Wirkstoff Sildenafil ein Mittel dagegen zu finden, ohne Erfolg. Es trat jedoch überraschend ein Nebeneffekt ein, der vor allem die Männer erfreute, die durch ihre Erkrankungen an einer erektilen Dysfunktion litten. Dank des Wirkstoffes Sildenafil waren sie wieder in der Lage, eine Erektion aufzubauen.

Viagra rezeptfrei aus der Apotheke ist in aller Munde

Pfizer beendete die erste Studie und wollte eine neue Untersuchung beginnen, die sich nun der Behandlung der erektilen Dysfunktion widmete. Zuvor hatte das Pharmaunternehmen jedoch noch eine Hürde zu nehmen, die als erster Indikator für den späteren Erfolg des neuen Potenzmittels gewertet werden kann. Bei dem Versuch, die übriggebliebenen Sildenafil-Präparate einzusammeln, stieß Pfizer auf unerwarteten Widerstand. Die Probanden wollten diese nicht mehr herausgeben. Nachdem es dem Unternehmen schließlich doch gelungen war, konnte die neue Studie begonnen werden, die zu einem durchschlagenden Erfolg wurde. 1998 brachte Pfizer den Wirkstoff Sildenafil unter dem Namen „Viagra“ auf den Markt, ein Begriff, der seitdem in aller Munde ist, wenn es um die erektile Dysfunktion geht. Heute kann Mann überall Viagra kaufen. Die Apotheke hat zudem weitere Angebote. Potenzmittel rezeptfrei in der Apotheke zu kaufen ist heut keine Seltenheit mehr. Online in der Apotheke ist Viagra natürlich besonders günstig.

Hohe Wirksamkeit und Zuverlässigkeit

Auch die folgenden Untersuchungen bewiesen die Zuverlässigkeit von Viagra. So ist es erwiesen, dass das Potenzmittel bei durchschnittlich mehr als zwei Dritteln der Männer anschlägt. Diese waren eine halbe bis eine ganze Stunde nach der Einnahme des Präparates wieder in der Lage, eine anhaltende Erektion aufzubauen, mit der Geschlechtsverkehr möglich wurde. Da der Wirkstoff dem Körper sechs Stunden lang zur Verfügung steht, ist in dieser Zeit auch mehrfacher Geschlechtsverkehr möglich. Bei einigen Untersuchungen zeigte sich auch eine kuriose Auswirkung des Medikamentes. Jeder fünfte Mann in der Kontrollgruppe, die ein Placebo erhielt, konnte trotz einer teilweise jahrelangen erektilen Dysfunktion in den Tests eine Erektion aufbauen. Dies zeigt, dass nicht nur die Forscher bei Pfizer ganze Arbeit geleistet haben, sondern auch die PR-Abteilung. Bereits der Name „Viagra“ beflügelt.

Konkurrenz und günstige Potenz

In den Shops hatte Pfizer vier Jahre lang das Monopol auf dem Markt der hochwirksamen Potenzmittel. 2002 erschien dann Cialis aus dem Hause Lilly und Levitra von Bayer HealthCare. Beide Medikamente nutzten Wirkstoffe, die mit Sildenafil eng verwandt waren. Viagra allerdings ist und bleibt der unbestrittene Spitzenreiter unter den Potenzmitteln und ist im Laufe der Jahre sogar zum Synonym für diese Medikamentengruppe geworden, obwohl einige Besonderheiten von Cialis und Levitra die Qualität von Viagra in einigen Punkten übertreffen. Doch langsam wird Viagra in der Apotheke der Rang abgelaufen. Mit dem Auslaufen des Patentschutzes im Jahr 2013 wurde es Konkurrenzunternehmen ermöglicht, legal eigene Viagraklone herzustellen und zu verkaufen. Diese sogenannten Generika wie Kamagra, das online in der Apotheke medika24.com erhältlich ist, gleichen dem Original fast wie ein Ei dem anderen. Dank des weit günstigeren Preises übersteigen die Verkaufszahlen des geprüften Nachahmerpräparates jedoch mittlerweile die des Originals.